Partnerschaftlich finanzieren

Public Private Partnership

Die Finanzierung des «Fests der Sinne» basierte auf der Umsetzung eines gelebten Public-Private-Partnership-Projekts. D.h. konkret, dass ein Drittel der Kosten von Wirtschaftspartnern, Verbänden, Stiftungen und Mäzenen finanziert wurde. Ein weiteres Drittel wurde durch Eigenleistungen, Einnahmen aus Veranstaltungen, den Verkauf von Merchandising-Artikeln sowie durch die Vermietung von Veranstaltungsmobiliar aufgebracht. Die Mittel für den restlichen Aufwand steuerte die öffentliche Hand (je hälftig Bund und Kanton Graubünden) im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) bei. Die Umsetzung des Projekts erfolgte nach dem «Design to Cost»-Prinzip: Es wurden nur Projekte umgesetzt, die auch finanziert waren. Das mit dem strategischen Controlling beauftragte Treuhandbüro überwachte die Einhaltung dieser Auflage.

Aufgrund der komplexen Abrechnungsauflagen arbeitete die Geschäftsstelle mit einer Projektbuchhaltung, welche sämtliche Ein- und Ausgaben über die ganze Dauer des «Fests der Sinne» abbildete. Des Weiteren wurde eine Finanzbuchhaltung nach den gültigen rechtlichen und steuerlichen Grundsätzen geführt. Die aktuelle Situation rund um Covid19, die Abrechnungssystematik sowie die Tatsache, dass die Rechtsform einer Aktiengesellschaft für die Generierung von Partnermitteln bei gemeinnützigen Organisationen nicht optimal ist, erschwerten die Finanzierung des Projekts. Es kann aber gesagt werden, dass die Aufgabe letztlich im Sinne des Projekts gelöst wurde.

Auch im Ressort Finanzen sind die Abschlussarbeiten im Gang. Die Projektabrechnung zum «Fest der Sinne» wird per Ende 2020 zusammen mit dem Jahresabschluss der graubündenVIVA AG erstellt und vom Verwaltungsrat verabschiedet.

An dieser Stelle wird zu einem späteren Zeitpunkt eine Gesamtübersicht zu den Kosten und zur Finanzierung von graubündenVIVA publiziert.